Clémence Tilquin spielt seit dem 6. Lebensjahr Violoncello und hat sich nach Erhalt ihres Solistendiploms in Genf als Solistin sowohl in Europa wie in Japan einen Namen gemacht. Ihr bemerkenswert lyrischer Stil brachte sie dazu, bei Danielle Borst Sologesang zu studieren und ihren Master «mit Auszeichnung» zu erwerben. Die junge Sopranistin, Gewinnerin des Preises der Stadt Genf und Stipendiatin der renommierten Schweizer Stiftungen Leenaards und Mosetti, bildet sich in London, Brüssel, Oslo une Milano weiter.

 

Im Jahr 2011 wurde Clémence Tilquin am Grand Theâtre von Genf entdeckt, wo sie als Amor in Orfeo ed Euridice von Gluck, als Ninetta in I vespri siciliani von Verdi und als Papagena und als Prinzessin in Die Liebe zu den drei Orangen von Prokofiev auftrat.

 

Einen besonderen Erfolg verbuchte sie in Bregenz als Adina in L'elisir d'amore von Donizetti, in der Titelrolle von La fille de Madame Angot an der Opéra Royal de Wallonie und als Prinzessin in L'enfant et les sortilèges am Festival d'Aix-en-Provence.

Dann verkörperte sie Lauretta (Puccini), Poppea (Monteverdi) unter der Leitung von Leonardo Garcia-Alarcon, Elettra in Idomeneo an der Opernhaus von Montpellier, Gabrielle in La vie Parisienne/ Offenbach, Elvira in L’Italiana in Algeri und  Frasquita in Carmen an den Opernhaus von Avignon,  Fiordiligi in Cosi fan Tutte

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unter der Leitung von Jean-Claude Malgoire, Brigitte (Offenbach) an den Opernhaus von Nancy, Lucinde in Le médecin malgré lui/ Gounod an den Opernhaus von Geneva, Fannì in la Cambiale di matrimonio/Rossini und Alcina in Orlando Furioso/Vivaldi in Théâtre des Champs Elysées.

 

Konzertauftritte in Elliaj/Mendelssohn und Stabat Mater/Rossini mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne, Gounod im Palazetto Bru Zane in Venedig, Stabat Mater/ Dvorak, Schönberg/ Pierrot lunaire und Goethe Lieder/ Dallapiccola am Musiekgebouw Amsterdam, und sie hat auch mit dem Ensemble Intercontemporain in Paris gesungen (Stravinsky).

 

Ihre Diskografie beinhaltet Mitschnitte auf Requiem/Neukomm mit Jean-Claude Malgoire, Aschenbrödel (Titelrolle)/ Frank Martin für die Radio Suisse Romande, Colombe in Ascanio/Saint-Saens, Anakrôn/Sturzenegger und la Religieuse in Proserpine/Saint-Saens mit dem Bayerische Rundfunkorchester.

 

Clémence Tilquin hat mit den Dirigenten John Nelson, Michel Corboz, Alexander Lazarev, James Loughran, Wolfgang Rihm, Emmanuel Krivine, Yves Abel, Michail Jurowski  zusammengearbeitet. 

Geplante Auftritte: Vitellia in La clemenza di Tito, Berenice in L’Occasione fa il ladro/Rossini in Théâtre des Champs Elysées.

Zu hören sein wird sie ausserdem in Konzerten in Requiem von Mozart in Victoria Hall (Genf), Anakrôn/Strurzenegger, Vier letzte Lieder/ Strauss…